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Das Vergessene Zeitalter
Aus Sicht der Druiden
Fünfhundert Jahre vor der Neubesiedelung des Inselreichs durch die Fremden lebten die Vorfahren der Druiden, die sich damals nur „die Kinder“ nannte ,da ja ihrer aller Schöpferin die Große Mutter war wie sie die Göttin der Natur bezeichneten, in großen Städten aus Gestein welche laut der Überlieferung die Mutter selbst für sie aus ihrem Leib erschaffen hatte.
Es heißt, die Mutter habe ihre Kinder so sehr geliebt das sie ihnen erlaubte Teile der Erde, ihres Körpers zu formen wie es ihnen beliebte und die Kinder waren dankbar für diese Gaben.
Mit der Zeit wuchs nicht nur die Liebe der Mutter zu ihren aufgeweckten Kindern sondern auch die Kräfte die sie ihnen geschenkt hatte und immer mehr von ihnen entdeckten wie man ihre Kräfte zu gebrauchen im Stande war. Einigen gelang es sogar Lebewesen aus Stein zu erschaffen und sich dienstbar zu machen.
Doch bald schon breitete sich Neid unter den Kindern der Mutter aus, denn nicht alle waren gleichermaßen geschickt im Umgang mit ihren Kräften und in den vielen Wettkämpfen zu ehren der Großen Mutter häuften sich die Todesfälle unter ihnen. Stimmen wurden laut das einige Unter ihnen versuchten durch die Wettkämpfe unliebsame Brüder und Schwestern auszuschalten.
So schickte eines Nachts ein Mann, dessen genauer Name nicht überliefert wurde, den man aber Jodanin, was soviel wie „der Verschreckte“, bedeutet, seinen Steinernen Diener zu den Häusern derer die er fürchtete um sie zu erschlagen.
Doch ein paar seiner Opfer entgingen dem heimtückischen Anschlag und schickten ihrerseits ihre Diener aus, doch da niemand sagen konnte wessen Diener ihn attackiert hatte machten sie im blinden Zorn jeden der in Frage kam zu ihrem Ziel und so lagen die Städte des Reiches bald schon in Trümmern.
Doch selbst wenn einer ihrer Meister starb stoppten die Steinernen sondern fuhren mit ihrer grausamen Aufgabe fort oder wüteten wild in den Städten.
Noch Jahre später Tobten sie in den Ruinen als längst schon die wenigen Überlebenden in den Wäldern Schutz gesucht hatten.
Einige derer welche mit dem Leben davon gekommen waren sagten die Steinernen Diener hätten auf Grund der Trauer der Mutter selbst nicht aus ihrer Raserei heraus gefunden Sicher ist allerdings nur das die Überlebenden nach diesen Tagen all ihre Kräfte verloren und erst die jüngsten Generationen ihrer Nachfahren, welche sich nun als Druiden bezeichnen entwickeln in ihrer Meditation langsam einige Fähigkeiten die ihre Vorväter einst besessen hatten.
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